Finanzen

Lösungen

Es gibt nicht allzu viel, was man noch machen könnte, aber das was möglich ist, wird helfen die Verluste zu begrenzen. Lesen Sie bitte die kurzen und prägnanten Beiträge unter Sparen, keine Schulden und Wertspeicher.

Schauen wir zurück

Bisher war es sehr einfach, man bekam seinen Lohn oder sein Gehalt (eher stagnierend) auf das Girokonto überwiesen. Die laufenden Ausgaben (eher steigend) wurden von dem Guthaben bestritten.
Vor 40 Jahren konnte ein in der Industrie arbeitender Ehemann seine Frau und seine 3 Kinder ernähren und nebenbei Eigentum schaffen. In 2010 hat dieser Industriearbeiter 1 Kind, vielleicht noch die erste Frau, die 2-3 Niedriglohnjobs hat und diese Familie hat kaum mehr Chance auf Eigentum. Es reicht für PKW, Flachbildschirm und Schnäppchenurlaub auf Malle, dann sind die finanziellen Ressourcen aufgebraucht, weil noch der "Privatkredit" von "Geiz ist geil" abgetragen werden muß.

Schauen wir nach vorne

Ab 2010 sind die Beiträge für Krankenkassen nach oben kaum mehr gedeckelt, Lebenshaltungskosten werden steigen, Sprit wird teurer, Mieten gehen rauf, Zinsen für Guthaben runter, für Schulden nach oben. Der Arbeitsplatz wackelt im Rahmen der Entlassungs und Kurzarbeitswellen. Lohndumping im Niedriglohnbereich, Abschöpfung des Lohnes eigener Arbeit durch Zeitarbeitsfirmen. Steuererhöhungen, geplante Notopfer für crashende Banken, Abgabenerhöhungen im kommunalen Bereich, Kreation von Fantasie und Willkürsteuern durch insolvente Kommunen usw....
Etwas mehr Brutto und viel weniger Netto wird bleiben und sich verstärken.
Da freut man sich auf die Rente, doch die reale Inflation von 8 % (nicht die schöngerechnete von 1,5 %) wird die Rentenkaufkraft in weniger als 10 Jahren halbieren, in 20 Jahren vierteln.
Also kaum eine echte finanzielle Zukunftsperspektive, was also tun?