Sicherheit

Wohnung

Wohnungseinbrüche werden in der Zukunft noch erheblich zunehmen. Wenn eine immer größer werdende Gruppe von Menschen unter dem Existenzminimum lebt, dann sind Eigentumsdelikte aus Not vorprogrammiert. Schon heute ist die Polizei kaum noch in der Lage Eigentumsdelikte zeitnah mit hoher Aufklärungsquote zu verfolgen.
Man kann sein Eigentum nicht 100 prozentig gegen Übergriffe absichern, aber man kann sie schwieriger machen, indem man den Zeitbedarf zum Einbruch erhöht. Einbrecher scheuen einen hohen Zeitbedarf, da damit die Entdeckungswahrscheinlichkeit erheblich größer wird.
Sicherungen an Fenstern und Türen sowie abgesicherte Kellerfenster schützen doch erheblich vor Einbruch und verleihen en angenehmes Sicherheitsgefühl.
Rundumbeleuchtung mit Sensorlampen schützen den Aussenbereich, Einbrecher wollen keine Vollbeleuchtung ihrer Tätigkeit.
Alarmanlagen helfen aufzuwachen, wenn gerade ein Einbruch läuft und man hat eine Chance sich vorzubereiten.
Der "panic room" ist ein besonders geschützter Rückzugsraum, wenn Gefahr durch Einbruch oder Überfall im Verzug ist.

persönlicher Schutz

Bedrohungen von Leib und Leben wird es auch in Zukunft vermehrt geben. Die Gewaltbereitschaft in manchen Bevölkerungsgruppen ist in letzter Zeit deutlich erhöht. Dies ist nicht zuletzt ein Symptom der Unzufriedenheit mit dem Staat und der steigenden Arbeitslosigkeit. Hier gilt das Gleiche wie bei Eigentumsdelikten: Wenn eine immer größer werdende Gruppe von Menschen unter dem Existenzminimum lebt, dann sind Überfälle aus Not vorprogrammiert. Schon heute ist die Polizei kaum noch in der Lage Überfälle zeitnah und mit hoher Aufklärungsquote zu verfolgen.
Folgende Maßnahmen könnten zum eigenen Schutz getroffen werden:
Vermeidung gefährlicher Stadtviertel zu bestimmten Zeiten.
Pfefferspray oder CS Gas in der Hosentasche.
Handy für Hilfe am Mann (Tel Nr. 112)
Keine Handtaschen mitnehmen.
2 Geldbeutel, einer mit einem kleinen Schein, der andere mit Karten und Bargeld.
Ausbildung in Selbstverteidigung.
Psychologische Maßnahmen, wie Deeskalationstraining.
Verschließen des PKW von innen.

Geldvorrat

Ein kleiner Vorrat an Banknoten zu Hause gibt die Sicherheit der Liquidität. Es besteht natürlich auch die Gefahr des Diebstahls oder Verlust durch Brand. Sollte es durch einen so genannten Banken Run einmalzu Bankenschließungen für mehrere Tage kommen, dann ist man dankbar für die zu Hause vorgesorgte Liquidität.
Die Lagerung allerdings ist problematisch. Im einzigen Tresor sind Banknoten nur bedingt sicher. Deshalb sollte man einen unauffälligen Ort im Hause finden, an dem vielleicht ein 2. Tresor fest und sicher installiert ist. Der erste Tresor wäre dann das primäre Angriffsziel und schützt dadurch den 2. Tresor.

EM + Schmuck

Edelmetalle (EM) und Schmuck sollten an einem, oder besser, an mehreren sicheren Orten gelagert werden. Im Bankschließfach dürfte wertvoller Schmuck wohl am besten aufgehoben sein. Der Besitz von Edelmetallen könnte einmal verboten werden (zuletzt Mitte des letzten Jahrhunderts in Deutschland und in den USA). Wären Edelmetalle im inländischen Schließfach, so könnte nur mit staatlicher Aufsicht das Schließfach geöffnet werden und die EM würden konfisziert (schon passiert und die Geschichte wiederholt sich bekanntlich).
Also sollte man die EM am besten zu Hause an verschiedenen sicheren Orten lagern oder zum Beispiel ausländische (Schweiz) Schließfächer benutzen (Beachtung der gesetzlichen Lage und der Zollbestimmungen empfohlen).
Es gibt auch Zollfreilager in der Schweiz, in denen Ihr Besitz an EM sicher gelagert werden kann.
Man sollte auch darauf achten, dass immer schneller Zugriff besteht.
EM können auch vergraben werden, hie müssen aber einige Dinge beachtet werden, dass nicht andere schneller beim Ausbuddeln sind als der rechtmäßige Besitzer.