Ursprungsfamilie

Unser engster Kreis

Von irgendwo kommen wir alle ja her, das ist die Ursprungsfamilie. In dieser Familie werden die zukünftigen Werte geschmiedet. Die Alten geben, die Jungen nehmen, das impliziert gegenseitige Verantwortung und das nicht nur beim Erben! Lehne ich meine Ursprungsfamilie ab, so lehne ich mich ab, da ich zwangsläufig eine genetische Kopie meiner Eltern bin. Wenn es bisher damit nicht klappte, so sollte ich jetzt damit beginnen, mich meiner Wurzeln zu erinnern und Frieden mit der Ursprungsfamilie zu schließen.

Und wenn das Verhältnis gestört ist?

Dann muß jetzt entschieden werden, wieviel an Reparatur gemacht werden kann, was man bereit ist abzugeben um sich erfolgreich entwickeln zu können. Viel zu leicht übernehmen wir selbstschädigende Lebensmuster und geben diese an unsere Kinder und Freunde weiter. Irgendeiner muß diese Muster unterbrechen, damit neuer erfolgreicher Anfang gemacht werden kann.
Beginne jetzt Frieden mit Deiner Ursprungsfamilie zu machen, denn jedes Problem mit Deiner Herkunft steht Deinem Erfolg im Weg.

Das bringt Vorteile

Am verlässlichsten sollten die nächsten Angehörigen sein, ihnen sollte normalerweise am meisten am Wohlergehen des Clans liegen. Die Blutsbande sind stark, man muss sie aber auch pflegen und festigen. Geschwister, Kinder und Eltern ziehen am gleichen Strang, früher jedenfalls waren sie aufeinander angewiesen. Heutzutage hat sich das etwas relativiert, nicht zum Besten, aber wir lebten bisher in einer außergewöhnlich guten Zeit der Sicherheit, Rundumversorgung und leider auch zunehmender Isolation. Was sollte uns hindern die Vereinzelung wieder auf Familie zurückzuführen. Es kostet praktisch nichts, aber gibt Sicherheit und Verläßlichkeit.

Eine andere Sichtweise

Der Generationenvertrag innerhalb der Familie sollte funktionieren (der Generationenvertrag in der Gesellschaft funktioniert durch grobe politische Fehlleistungen nicht auf Dauer, das ist leider die Wahrheit). Die Eltern haben einmal ihre Kinder unter emotionalen und finanziellen Belastungen aufgezogen, irgendwann sind die eigenen Kinder an der Reihe, sich um ihre Eltern zu kümmern, falls dieses natürlich technisch überhaupt möglich ist. Wenn es möglich ist, dann demonstriert das ein schönes Fortführen alter, verlässlicher Familientradition und das wäre dann der beste aller Generationenverträge, der viel beständiger und sicherer ist als der politische, immer wieder korrumpierte Generationenvertrag der staatlichen Rentenversicherung und Krankenversicherung.

Einmal ist es vorbei

Wie immer im Leben ist es halt so, dass alles einmal zu Ende geht, auch das Leben selbst. Das ist nicht sehr schlimm, weil es allen so ergeht und man ja sein Vermächtnis in Gestalt der Kinder, so vorhanden, der Freunde, so vorhanden und seines Vermögens, so vorhanden hinterlassen kann. Alleine schon deshalb sollten sich die Nachkommen würdig zeigen, da sie bei Undankbarkeit oder Aufgabe der Familientradition und Trennung von der Familienzugehörigkeit beim Erbe schlechter oder gar nicht teihaben könnten. Viele Tierschutzvereine haben schon so geerbt.
Geschwister sollten sich auch nicht über Erbe streiten. Viele Familien zerstreiten sich hoffnungslos, weil sie etwas von den Eltern "geschenkt" bekommen, was sie nicht selbst verdient haben. Kann man das verstehen? wohl eher nicht! Bei aller Liebe, das ist verrückt, ein gutes Geschenk, das Erbe, führt zu Zerstörung von Familienzusammengehörigkeit! Das war vermutlich nie die Absicht der Erblasser.

Hier sind staatliche oder soziale Krisen gemeint

Für die eventuell noch kommenden großen Krisen sollte man als Bewältigungsressource eine intakte Ursprungsfamilie haben. Man sollte sich immer auf diese wichtigste Struktur verlassen können. Die Vorbereitung muß jetzt passieren, jetzt, weil noch kein Handlungsdruck von aussen vorhanden ist. Also ordne die noch noch nicht geordneten Dinge in der Familie so, dass eine friedvolle, verlässliche Basis für später, wenn man sie braucht, vorhanden ist.